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 Energiesparendes Bauen

Definition EnEV: mind. 25 % besser als WSVO '95

Energiesparendes Bauen umfaßt das gesamte Spektrum der Herstellung (auch der Baustoffe), Nutzung und Entsorgung eines Gebäudes oder Bauteils. Das größte Energiesparpotential liegt in der Nutzungsphase.

    Kriterien für energiesparendes Bauen:
  • Sehr guter Wärmeschutz der Außenbauteile
  • Kompaktheit der Gebäudeform
  • Vermeidung von Wärmebrücken
  • Winddichtigkeit der Außenhülle
  • Ausnutzung passiver solarer Gewinne
  • Effiziente Wärmeerzeugung, flinke Regelung
  • Kontrollierte Wohnungslüftung
  • Sparsame Haushaltsgeräte
  • Nachrüstbar: Solare Brauchwassererwärmung
Durch Berücksichtigung der hier aufgezeigten Regeln vermindert sich der Heizenergieverbrauch um 1/3 gegenüber heute gebräuchlicher Bauweise.

Der Energieverbrauch der Häuser läßt sich in erster Linie durch Maßnahmen im baulichen Wärmeschutz vermindern. Der Vergleich zeigt die Größenordnung der Verbräuche.

  20-30l Altbestand

13-19l Wärmeschutzverordnung '82

8-12l Wärmeschutzverordnung '95

3-7l Niedrigenergiehaus

3-7l EnEV *

1-3l Passivhaus

Energieverbrauch in Liter Heizöl je Quadratmeter Wohnfläche pro Jahr [l/ma]
* ähnlich NEH, jedoch Berücksichtigung von Heizung und Warmwasser.

NEH ist nicht gleich NEH

Bei der Planung eines Gebäues muß von rechnerischen Werten und Nachweisen ausgegangen werden. Eine "Verbrauchsgarantie" kann es nur bei entsprechendem Nutzerverhalten und fachgerechter Ausführung geben.

Die Begriffe Nullenergiehaus, Plushaus, Ökohaus etc. werden derzeit gerne und oft verwendet. Eine genaue Definition der Bedeutungen gibt es nicht. Daher kann auch keine Aussage zu den jeweiligen Standards getroffen werden; alle Angaben sind subjektiv.

 © 1995-2001 by Fachgruppe Bauen und Energie und Michael Hammann (publishing) - hosted by PLANWERK-KARLSRUHE Gmbh