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 Wandatmung

..ein Märchen aus uralten Zeiten..

Der einzige Stoff, der in meßbaren Mengen durch eine Wand hindurchdiffundiert, ist Wasserdampf.
Ein Luftaustausch (Sauerstoff, Kohlendioxid...) durch Außenwände findet praktisch nicht statt.

Diffusion
Im Winter findet infolge des Temperaturunterschieds an Außenbauteilen ein Wasserdampftransport von innen nach außen statt. Veschiedene Materialien sind für Wasserdampf unterschiedlich durchlässig.

Die Wasserdampfdiffusions- widerstandszahl µ ist ein Kennwert für die Größe des Widerstands, den ein Stoff der Wasserdampfdiffusion entgegensetzt. Für eine Luftschicht ist µ=1 definiert.

Die Diffusion durch Bauteile macht jedoch beim Abtransport von Wasserdampf aus der Raumluft nur einen Anteil von 1-2% aus.

  • Die Diffusion kann ausreichendes Lüften nicht ersetzen.
  • Das Wohlbefinden der Bewohner wird durch aufgebrachte Dämmschichten in keiner Weise nachteilig beeinflußt.
  • Dämmaterialien behindern weder den Feuchtigkeitsaustausch noch die feuchtigkeitsausgleichende Wirkung der Raumumfassungsflächen.

Sorption
Als Feuchtigkeitspuffer für die Raumluft treten nur die inneren 1-2 cm Materialdicke in Erscheinung, also Putz, Gipsplatten oder Holzschalung.

m=1
Mineralische und
pflanzliche Faserdämmstoffe
µ=1
Mauerwerk
Mauerwerk
µ=50-100
Hartschaum
Hartschaumdämmstoffe
µ=20-100
Holz
Holz
µ=40
Beton
Beton
µ=70-100
Folie
Bitumen, PVC-Folie
PE-Folie > 0,1 mm
µ=20.000-100.000
Glas Glas, Metalle
µ=unendlich
(praktisch dampfdicht)

 © 1995-2001 by Fachgruppe Bauen und Energie und Michael Hammann (publishing) - hosted by PLANWERK-KARLSRUHE Gmbh